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Bandscheibenvorfall

 Bild:"Alex Mit/Shutterstock.com"

Bandscheibenvorfall (auch Bandscheibenprolaps -BSP- genannt)

Unsere Wirbelsäule ist dank 23 elastischer Bandscheiben flexibel. Diese liegen als Puffer zwischen den einzelnen Wirbeln. Sie bestehen aus einem Gallertkern, welcher von einem Faserring umschlossen und so zusammengehalten wird. Sie dienen als Stoßdämpfer. Nachts saugen sie Flüssigkeit und Nährstoffe aus der Gewebeflüssigkeit auf, um sie tagsüber bei Belastung wieder abzugeben.

Die Ursache eines Vorfalls ist meist Überbelastung der Bandscheiben, mangelnde Bewegung, Fehlhaltung (vor allem bei Büroarbeiten), laut einigen Studien auch Übergewicht. Weiter verlieren die Bandscheiben mit zunehmendem Alter die Fähigkeit zur Regeneration und nutzen sich ab. Sie werden weniger elastisch und der schützende Ring wird porös.

Die Flüssigkeit aus dem Kern tritt bei Schädigung aus und verbreitet sich im Gewebe. Die Bandscheibe „fällt vor“. Je nachdem wohin der Kern rutscht, entstehen dem Betroffenen nun Schmerzen.

Der Bandscheibenvorfall kann auch ohne äußeren Anlass auftreten und Jahre unerkannt bleiben. Drückt er hingegen gegen einen Nerv oder das Rückenmark, können stechende, lähmende Schmerzen auch im Bereich der Arme und Beine die Folge sein. Am häufigsten betroffen sind die Wirbel im Bereich der Lendenwirbelsäule (LWS) vor.

Ein Bandscheibenvorfall kann mittels MRT diagnostiziert oder alternativ mittels CT festgestellt werden. Eine Behandlung ist meist alternativ möglich. Eine Operation kann als letzter Versuch durchgeführt werden, wenn alle nicht-operativen Verfahren versucht wurden und keine Besserung herbeigeführt werden konnte.

Um Beschwerden wirklich loszuwerden sowie auch als Vorbeugung müssen Betroffene selbst aktiv werden u. a. durch: viel Bewegung, gezielte Rückenschule, Vermeidung des Hebens schwerer Lasten, konsequenter Aufbau der Bauch- und Rückenmuskulatur, richtige Ergonomie am Arbeitsplatz.

 


 

Wichtiger Hinweis

Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung verwendet werden. Alle unsere Beiträge sind sorgfältig recherchiert, sie ersetzen jedoch in keinem Fall eine ärztliche Untersuchung, Diagnose oder Beratung. Dies gilt auch für Kommentare und Diskussionsbeiträge. Bei gesundheitlichen Problemen solltest Du immer einen Arzt aufsuchen.