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Multiple Sklerose

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Multiple Sklerose

 Bild:"Stasique/Shutterstock.com"

Multiple Sklerose (MS)

Die Multiple Sklerose (auch Encephalomyelitis disseminata, kurz ED, genannt) ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung der Markscheiden (Myelinscheiden = elektrisch isolierende äußere Schicht der Nervenfasern). Man spricht daher von der sog. Entmarkungserkrankung. Sie ist u. a. eine der häufigsten neurologischen Erkrankung im jungen Erwachsenenalter die zu bleibender Behinderung führt. Hierbei sind Frauen rund doppelt so oft betroffen wie Männer.

Der Beginn der ersten Symptome liegt zw. dem 15. und dem 40. Lebensjahr. In Deutschland sind rund 122.000 Menschen betroffen (Stand 2013), weltweit rund 2,5 Millionen. Bei der Multiplen Sklerose entstehen im gesamten zentralen Nervensystem (ZNS) viele (multiple) grau-weiße entzündliche Herde von derber Konsistenz (Sklerose). Die Ursache kann trotz angestrengter Forschungen noch nicht eindeutig geklärt werden. Vorliegende Befunde deuten auf eine Beteiligung genetischer Faktoren (sie ist aber keine Erbkrankheit im klassischen Sinne), Infektionskrankheiten im Kindheitsalter, Übergewicht und der von Umwelteinflüssen wie z. B. erhöhte Sonneneinstrahlung (MS-reiche Zonen wie z. B. Amerika oder Europa, MS-arme Zonen wie z. B. Afrika oder Israel) als Auslöser hin.

Eine direkte Infektionsübertragung von MS-Patienten an nicht erkrankten Menschen konnte anhand verschiedener Studien nicht nachgewiesen werden. Die MS ist nicht heilbar kann jedoch durch verschiedene Maßnahmen günstig beeinflusst werden.

 


 

Wichtiger Hinweis

Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung verwendet werden. Alle unsere Beiträge sind sorgfältig recherchiert, sie ersetzen jedoch in keinem Fall eine ärztliche Untersuchung, Diagnose oder Beratung. Dies gilt auch für Kommentare und Diskussionsbeiträge. Bei gesundheitlichen Problemen solltest Du immer einen Arzt aufsuchen.