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Osteoporose

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Osteoporose

 Bild:"Stasique/Shutterstock.com"

Osteoporose (altgriech. Ostoun = Knochen, Poros = Pore)

Die Osteoporose ist eine mit zunehmendem Alter auftretende Knochenerkrankung die zu erhöhter Frakturanfälligkeit führt. Sie wird auch als Knochenschwund bezeichnet und kann das gesamte Skelett betreffen. Die Osteoporose ist die häufigste, im höheren Lebensalter vorkommende Knochenerkrankung. Mit einer Häufigkeit von etwa 95% tritt die primäre Osteoporose auf, d. h. diejenige Osteoporose die nicht Folge einer vorausgegangenen anderen Krankheit ist.

Etwa 80% aller Osteoporose-Fälle betreffen Frauen nach der Menopause. Dabei entwickeln ca. 30% aller Frauen eine postmenopausale Osteoporose. Die Folgen einer Osteoporose sind häufig Knochenbrüche an den Wirbeln, der Oberschenkel, der Handgelenke, des Beckens, der Oberarme wie auch an anderen Stellen des Skeletts. Die Ursache der Osteoporose liegt primär im Abbau der Knochenmasse mit zunehmendem Lebensalter. Sekundär können u. a. Langzeittherapien bestimmter Medikamente (z. B. Cortisol, Marcoumar etc.), Untergewicht, Folsäuremangel, eine zu fleischreiche bzw. eine zu Obst- und Gemüsearme Ernährung scheinen die Krankheit zu begünstigen. Durch die Osteoporose vermindert sich die Körpergröße, Bildung eines Rundrückens, typische quer verlaufende Hautfalten am Rücken entstehen (Tannenbaum-Phänomen).

Präventivmaßnahmen sind körperliche Aktivitäten wie Gymnastik, Krafttraining, Vermeidung von Untergewicht, eine calciumreiche Ernährung (Milchprodukte, grüne Gemüsesorten wie z. B. Brokkoli, Samen und Nüsse oder als Zusatz in Tablettenform) und eine hormonelle Behandlung in der Postmenopause. Auch geeignetes Lagerungsmaterial um die Wirbelsäule zu entlasten kann unterstützend helfen.

 


 

Wichtiger Hinweis

Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung verwendet werden. Alle unsere Beiträge sind sorgfältig recherchiert, sie ersetzen jedoch in keinem Fall eine ärztliche Untersuchung, Diagnose oder Beratung. Dies gilt auch für Kommentare und Diskussionsbeiträge. Bei gesundheitlichen Problemen solltest Du immer einen Arzt aufsuchen.