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Spondylitis Ankylosans/Morbus Bechterew

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Spondylitis Ankylosans

 Bild:"vitstudio/Shutterstock.com"

Morbus Bechterew oder Spondylitis ankylosans (altgriech. f. versteifende Wirbelentzündung)

Spondylitis ankylosans oder auch Morbus Bechterew ist eine chronisch entzündliche rheumatische Erkrankung der Wirbelsäulengelenken (Spondylarthropathien). Sie betrifft vorwiegend Lenden- und Brustwirbelsäule.

Laut einer Studie an Blutspendern in Berlin sind in Deutschland ca. 1,9% der Bevölkerung davon betroffen. Dabei Männer wie Frauen gleichermaßen – bei Frauen wird sie aufgrund des meist milderen Verlaufs nur seltener diagnostiziert. Es kommt zu Schmerzen und Versteifen der Gelenke.

Der Krankheitsverlauf ist hierbei sehr unterschiedlich und reicht von leichter Steifheit bis hin zu kompletter Versteifung der Wirbel. Dies führt zu Schmerzen, starker Bewegungseinschränkung und Arthritis der Gelenke.

Die ersten Symptome treten überwiegend im frühen Erwachsenenalter in Form von Schmerzen in der Lenden- und Gesäßregion auf. Anfangs mit gelegentlicher Steifheit, nach einigen Monaten dann mit anhaltenden Schmerzen.

Wird die Spondylitis ankylosans nicht behandelt, treten charakteristische Veränderungen der Körperhaltung der Betroffenen auf: Die Vorwärtskrümmung (Lendenlordose) der Wirbelsäule bildet sich zurück, die Gesäßmuskeln verkümmern (Atrophie) und die Rückwärtskrümmung (Kyphose) der Brustwirbelsäule wird ausgeprägt. Um eine derartige Verformung zu vermeiden, ist eine frühzeitige Erkennung wichtig.

Yoga, Pilates und Produkte die für eine gesunde Haltung sorgen können unterstützen.

 


 

Wichtiger Hinweis

Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung verwendet werden. Alle unsere Beiträge sind sorgfältig recherchiert, sie ersetzen jedoch in keinem Fall eine ärztliche Untersuchung, Diagnose oder Beratung. Dies gilt auch für Kommentare und Diskussionsbeiträge. Bei gesundheitlichen Problemen solltest Du immer einen Arzt aufsuchen.